Wie das Internet of Things Ihren Alltag verändern könnte

Immer öfter hört man den Begriff „Internet of Things“ oder zu Deutsch das „Internet der Dinge“. Viele alltägliche Gegenstände werden durch smartere Geräte ersetzt, die uns Menschen bei verschiedenen Tätigkeiten unterstützen können. Geräte sind so miteinander vernetzt, dass sich der Mensch in manchen Angelegenheiten um nichts mehr kümmern muss. Hier finden Sie unter anderem 7 Situationen, in denen das IoT durch (zukünftige) Erfindungen Ihren Alltag verändern und erleichtern könnte.

Die 7 Beispiele

  1. Der intelligente Drucker

    In der Arbeit ist die Druckerpatrone beinahe leer und Sie werden sie in den nächsten Tagen bestimmt wechseln müssen. Ihr Drucker bemerkt dies sofort und bestellt eine neue Patrone, ohne dass Sie sich darum kümmern müssen. Wenn die Patrone nun vollständig entleert wurde, ist die neue bereits angekommen oder auf dem Weg und kann so bald wie möglich ausgetauscht werden. So werden Sie nicht lange durch das Warten auf eine neue Patrone abgehalten.

  2. Die intelligente Heizung

    Nach der Arbeit steigen Sie in Ihr Auto. Dadurch wird automatisch eine Nachricht an ihr Heizsystem zu Hause geschickt, wodurch je nach derzeitiger Außentemperatur die Heizung oder die Klimaanlage dementsprechend aktiviert wird. So herrscht zum Zeitpunkt Ihrer Ankunft bereits eine angenehme Temperatur in Ihrem Zuhause.

  3. Die intelligente Ampel

    Sie kommen mit ihrem Auto an eine Kreuzung, die von einer Ampelanlage reguliert wird. Durch den Einsatz einer „intelligenten“ Ampel müssen Sie nicht unnötig lange warten. Denn die Ampel wechselt Ihre Farbe nicht einfach nach einer gewissen Zeitspanne, sondern orientiert sich an der momentanen Verkehrslage. Wenn sich auf der kreuzenden Straße also kein Fahrzeug mehr befindet, zeigt die Ampel auf Ihrer Fahrbahn sofort grünes Licht, ohne dass Sie noch weiter abwarten müssen.

  4. Der intelligente Kühlschrank

    Zu Hause bereiten Sie ihr Abendessen zu. Beim Kochen haben Sie einige Lebensmittel aus dem Kühlschrank verwendet, die Sie möglichst bald wieder besorgen sollten. Sensoren im Kühlschrank bestimmen, welche Produkte fehlen und erstellen eine Einkaufsliste auf Ihrem Smartphone, die Sie bei ihrem nächsten Einkauf verwenden können. Wenn Sie Lebensmittel lieber online kaufen, wird diese Liste direkt weitergeleitet und die aufgebrauchten Nahrungsmittel werden bestellt. Bald können Sie die Produkte zu Hause empfangen, ohne dass sie sich in irgendeiner Hinsicht darum kümmern mussten.

  5. Die intelligenten Schuhe

    Am Abend gehen Sie noch eine Runde joggen. Dabei zeichnen Ihre Laufschuhe alle ihre Daten auf, die Sie später auf Ihrem Smartphone genauer betrachten können. Eine App bietet Ihnen eine praktische Übersicht über Ihre heutige Leistung. Automatisch werden passende Routen für das Joggen in den nächsten Tagen und individuelle Tipps zum Verbessern Ihre Leistung ausgegeben.

  6. Die intelligente Badewanne

    Nach dem Sport freuen Sie sich auf ein angenehmes Bad. Wenn Sie sich nach dem Joggen wieder ihrem Zuhause nähern, wird eine Nachricht an ihre Badewanne gesendet, die sich sofort automatisch füllt. Die Wassertemperatur orientiert sich an der Außentemperatur und der Wasserfluss wird gestoppt, sobald der Wasserstand hoch genug ist. So müssen Sie nicht lange verschwitzt auf Ihr Bad warten, sondern können sich sofort nach Ihrer Ankunft zu Hause im Wasser entspannen.

  7. Die intelligente Beleuchtung

Abends möchten Sie noch in Ihrem Wohnzimmer fernsehen. Sobald Sie den Fernseher einschalten, verändern Ihre Lampen die Farbe und Intensität ihres Lichtes automatisch. Lampen, die sich im Bildschirm des Fernsehers spiegeln könnten, werden ausgeschaltet. So entsteht eine optimale Beleuchtung, die eine angenehme Atmosphäre zum Fernsehen schafft.

Zukunftsmusik oder schon Realität?

Das Internet of Things kann den Menschen bereits in vielen Bereichen unterstützen. So gibt es beispielsweise Autos, die selbstständig einparken und in kritischen Situationen selbst bremsen können. Auch Gegenstände zu Hause wie etwa die Jalousien, die Lampen oder der Einbruchsschutz lassen sich über eine App steuern. Um die Gesundheit zu überwachen, gibt es Fitness Tracker zur Pulsfrequenz- und Blutdruckmessung oder vernetzte Herzschrittmacher, die im Fall der Fälle von selbst die Rettung alarmieren. So kann uns das IoT schon heute in Sachen Kosten- und Energiemanagement, gesundheitlicher Überwachung, Sicherheit und Komfort unterstützen. Doch vor allem der oft hohe Preis macht die IoT-Geräte für viele Personen weniger attraktiv.

Freund oder Feind?

Viele blicken dem Internet of Things kritisch entgegen. Alltägliche Gegenstände sammeln unsere Daten und arbeiten damit. Der Kühlschrank weiß, was man wann gegessen hat, das Bett weiß, wann man schlafen geht und die Armbanduhr weiß bestens über den gesundheitlichen Zustand Bescheid. Der Schutz ihrer persönlichen Daten stellt für viele Personen ein Problem dar. Oftmals klären die Hersteller von IoT-Geräten die Nutzer zu wenig darüber auf, wie deren Daten behandelt werden und wer Zugriff auf diese hat. Obwohl die smarten Gegenstände eine große Hilfe sein können, bereiten sie also auch Sorgen und Probleme. Sind es wirklich die Nutzer, die von den IoT-Geräten am meisten profitieren, oder die Unternehmen, die anschließend mit deren Daten arbeiten können?

Es ist ein großes Anliegen der Aufsichtsbehörden für den Datenschutz, die personenbezogenen Daten der Anwender zu schützen. Daher stellen sie große Anforderungen an die Hersteller von IoT-Produkten. Vor allem durch die neue Datenschutz-Grundverordnung, die im Mai 2018 in der gesamten EU in Kraft tritt, wird den Nutzern noch mehr Schutz geboten. Sie müssen über alle Vorgänge, die ihre Daten betreffen, aufgeklärt werden und diesen zustimmen, ansonsten drohen den davon profitierenden Unternehmen noch größere Strafen als zuvor.

Das intelligente Unternehmen

Nicht nur im Alltag sondern auch in der Arbeit können Sie von modernen Hilfsmitteln profitieren. Ist Ihr Unternehmen bereit für die digitale Zukunft?

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