Wer die Investoren von seiner Idee überzeugen will, muss pitchen können.  Zu pitchen bedeutet, die Geschäftsidee vor Investoren vorzustellen. Und der Pitch ist das eigentliche Mittel dafür.

Dabei unterscheidet man zwischen dem High-Concept-Pitch, Elevator-Pitch und Pitch Deck.

Der High-Concept Vorstellung dampft die Essenz eurer Geschäftsidee in einem Satz zusammen. Hier ist es wichtig, sich kurz und verständlich auszudrücken, damit jeder die Grundidee versteht. Eine häufige Form ist der „Wir sind das X für Y“-Ansatz.

Die Königsdisziplin ist der „Elevator-Pitch“: Die Bezeichnung Elevatorpitch stammt daher, weil junge Unternehmer früher oft nur in kurzen Aufzugsfahrten die Möglichkeit hatten, erfolgreiche Geschäftsleute von ihren Ideen zu überzeugen. Auch heute noch hat man meist nur wenige Sekunden Zeit, das Interesse eines potentiellen Investors zu wecken. Bei dieser Art der Präsentation werden daher auch keine zusätzlichen Unterlagen oder Präsentationen (Keynote, Power Point, etc.) verwendet. Denn sie würden bei solchen Bedingungen eher hinderlich als hilfreich sein.

Ansonsten dienen beim Pitchen meist Präsentationen als zusätzliches Hilfsmittel, um die Geschäftsidee und ihre Zusammenhänge besser darstellen zu können – das sogenannte Pitch-Deck. Zwar steht für die Präsentation mehr Zeit zur Verfügung, dennoch macht es auch hier Sinn, die Präsentation eher kurz als zu lange zu halten. Die Präsentation sollte sich daher auf 10-13 Folien beschränken und alle Infos so prägnant wie möglich anreißen. Außerdem sollte auf übermäßig viel Text verzichtet werden. Weniger ist oft mehr und Bilder sagen häufig mehr als tausend Worte. Denn viele Investoren hören dutzende Präsentationen am Tag und müssen sich auf jede einzelne konzentrieren. Die Aufmerksamkeitsspanne ist daher meist nach wenigen Minuten erschöpft.

Am besten zeigt man dabei viele steil nach oben gehende Liniendiagramme, denn das ist Scalability und das bringt Investorenaugen zum Leuchten.